DJK Niedernberg e.V.

... mehr als Tischtennis!

Wochenbericht bis einschl. 14.04.2019

Aktuelle Ergebnisse
Schneeberg - DJK Damen I            8:4
DJK Herren I - Hösbach II              5:9
DJK Herren III - Mönchberg II        9:5
DJK Herren IV - Collenberg II        4:8
Mönchberg IV - DJK Herren V       8:1

Herren I
Ziemlich unsanft wurden wir am Samstag aus unseren Relegationsträumen gerissen. Dabei hatten wir, als wir gerade in Führung lagen, erfahren, dass der längst gesicherte TSV Stein in sportlich fairer Manier Hilpoltsein mit 9:1 bezwungen hatte, so dass uns ein Sieg den Relegationsplatz gebracht hätte.
Es hatte alles noch relativ gut begonnen. Zwar ging Hösbachs Zweite in den Doppeln mit 2:1 in Führung. Diesmal hatten nicht die Gegner mit unserem Einserdoppel Schwierigkeiten, sondern Zang/Diel fanden anfangs nicht ins Spiel. Erst den 3.Satz konnten wir knapp für uns entscheiden, die Wende schien eingeleitet, denn auch im 4.Satz hatten Zang/Diel eine komfortable Führung herausgearbeitet. Doch zum Ende des Satzes stellten sich die Gäste wieder besser auf ihr Spiel ein und schafften den Satz und damit das Spiel doch noch mit 11:9 ins Ziel.
Diese Scharte wetzten Pieper/Niederalt jedoch gegen Hösbachs Einserdoppel aus. Von Anfang an drückten sie dem Spiel mit forschen Topspinattacken und enormer Laufarbeit ihren Stempel auf, so dass die Gäste mehr reagieren mussten als selbst die Aktionen zu bestimmen. Der Lohn war ein eindrucksvolles 3:0 zum 1:1-Ausgleich. Im 3.Doppel waren wir jedoch vollkommen chancenlos.
In den ersten Einzeln hatten wir unsere stärkste Phase. Robert Zang musste zwar viele trockene Vorhandschüsse seines Gegners einstecken, beschäftigte ihn jedoch viel mit seinen Noppentreibbällen und attackierte auch bei aussichtsreichen Gelegenheiten. Auch mit seiner höheren Ballsicherheit konnte er schließlich alle 3 Sätze knapp für sich entscheiden. Noch dominanter bestimmte Matthias Pieper seine Partie. Flink auf den Beinen stand er meist richtig zum Ball und setzte mit unaufhörlichen Topspins seinen Gegner gewaltig unter Druck, gegen den der Hösbacher einfach nicht ankam - 3 klare Satzgewinne von Matthias brachten uns mit 3:2 in Führung.
Ein hartes Stück Arbeit gegen die spinnigen Vorhandtopspins seines Gegners musste Michael Niederalt verrichten. Aber darauf war Michael vorbereitet. Im ersten Satz parierte er die Angriffe, indem er sich etwas zurückfallen ließ und bei jeder Gelegenheit aus dem Rückraum Gegenattacken fuhr. Als dieses Rezept später nicht mehr funktionierte, hielt er seinen Gegner mehr auf der Rückhand und setzte bei jeder Gelegenheit zum ersten Angriff des Ballwechsels an. Mit unwiderstehlichem Siegeswillen und voller Konzentration gelang ihm schließlich in der Verlängerung des 4.Satzes der entscheidende Punkt zum 3:1-Erfolg. 4:2, wir schienen auf dem Weg in die Relegation.
Dass es gegen die sehr homogen besetzte Hösbacher Mannschaft, die trotz ihres feststehenden Abstiegs in sportlich vorbildlicher Weise kämpfte, im mittleren und besonders im hinteren Paarkreuz sehr schwer wäre zu punkten, war uns bewusst. Dass wir in den folgenden 3 Spielen jeweils aber sang- und klanglos mit 0:3 untergingen, war doch ernüchternd. Hösbach führte auf einmal mit 5:4, aber noch war nichts verloren.
Im vorderen Paarkreuz hofften wir, den Spieß wieder umzudrehen. Robert hatte gegen seinen Gegner, der mit Roberts Spielweise sehr gut zurecht kommt, den besseren Start. Dann ließ er sich den 1.Satz aber noch abluchsen. Dafür konnte er Satz 3 und 4 knapp gewinnen, indem er mit den Rückhandnoppen den Ball gut verteilte und bei Gelegenheit in den Vorhandangriff überging. Aber auch darauf stellte sich der Hösbacher besser ein, dazu unterliefen Robert vermehrt überhastete Angriffe und Flüchtigkeitsfehler, so dass die letzten beiden Sätze verloren gingen. Auch Matthias legte hervorragend mit dem Sieg des 1.Satzes los, kam dann gegen die trockenen Vorhandschüsse und unangenehmen Kurznoppen-Rückhandbälle trotz aller Bemühungen total aus dem Takt - auch diese Niederlage war nicht zu verhindern.
Den einzigen Glanzpunkt des 2.Einzeldurchgangs setzte wieder Michael Niederalt. Von Anfang an nahm er Hösbachs Altmeister, den aktuellen bayrischen Seniorenmeister, mit platzierten Vorhand- und spinnigen Rückhandtopspins aus dem Spiel, mit läuferischer Stärke war er bei den gegnerischen Angriffsversuchen zur Stelle und deklassierte ihn mit 3mal 11:5. Mit 2 imponierenden Einzelpunkten und dem Doppelsieg war Michael unser überragender Spieler und blieb als einziger ungeschlagen.
Im 2.Spiel des 2.Paarkreuzes legte Roland Diel zwar mit 11:2 los wie die Feuerwehr, konnte dieses Niveau aber nicht halten, mit beständigem und überlegtem Spiel gewann der Gästespieler die Kontrolle über das Spiel und zerstörte mit dem 8.Hösbacher Punkt schon alle Relegationsträume. Das letzte Einzel war in dieser Hinsicht schon bedeutungslos, hier verloren wir erneut mit 0:3 - im 3.Paarkreuz gelang uns kein einziger Satzgewinn!
Zum Saisonschluß belegen wir hauchdünn vor Hösbach II den vorletzten Tabellenplatz und steigen in die Landesliga ab, wo wir aber wieder angreifen wollen.


Herren III
Bei den Herren 3 fehlten im letzten Spiel der Saison Robert Eich, Manfred Sickenberger und Walter Wagner.
Dafür gingen ins Rennen: Ziegler Dietmar, Mark Walter, Müller Andreas, Leo Kurs, Launer Marcus, Haas Günter. Der Gegner ist drei Tabellenplätze vor uns zu finden. Wir waren durch das schwache Antreten von Collenberg I gegen Schneeberg in der Tabelle hinter Schneeberg gelandet. Die Spiele zuvor gegen Mömlingen, Collenberg, Schneeberg, da wo wir eigentlich Punkte sammeln wollten, gingen ja in die Hose. Wir standen vor dem Abstieg, es sei denn, wir spielten mindestens unentschieden gegen Mönchberg.
Bei Mönchberg 2 fehlte die Nummer 1, er musste in der ersten Mannschaft von Mönchberg, bei der es um den Klassenerhalt ging, aushelfen.
Wir konnten nach hartem Ringen 3 Doppel für uns entscheiden, wobei Müller/Kurs ihr erstes Doppel miteinander gegen Doppel 1 gewannen, Respekt. Nach zwei 3:0-Siegen durch Günter Haas und Marcus Launer führten wir 5:0. Durch 5 Siege von Mönchberg in Folge stand es jedoch plötzlich 5:5. Dann fingen wir uns aber wieder. Erst erzielte Marcus Launer seinen 2.Einzelsieg, dann legte Andreas Müller mit 3:1-Sätzen zum 7:5 nach. Walter Mark rang seinen Gegner in 5 Sätzen nieder und Leo Kurs holte schließlich den fehlenden Punkt zum 9:5.
Da Schneeberg gegen Kleinheubach 0:9 verlor, tauschten wir wieder die Plätze und Schneeberg steigt ab. Wir haben uns in letzter Sekunde am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen. Eine wirklich starke Mannschaftsleistung, jeder kämpfte wie ein Löwe, alle zogen am gleichen Strang. Die Nichtabstiegsfeier finden demnächst statt.

Herren V
Das es schwer würde beim Tabellendritten Mönchberg, war uns von vornherein klar, trotz der 3 Siege in den letzten Spielen. Mit den beiden Niederlagen in den Doppeln nahm das Spiel schon seinen negativen Lauf. Ball Roland konnte einen 0:2-Satzrückstand doch noch drehen, aber es sollte der Ehrenpunkt bleiben. Scherf Tom hatte in beiden Einzeln auch die Chance zu gewinnen, aber es sollte nicht sein. Die Runde beenden wir nun auf dem 6.Tabellenplatz, punktgleich mit dem Vierten. Mit der jungen Mannschaft ist dies ein Erfolg, zumal wir ja glaubten, dass wir uns nur mit den hinteren Mannschaften messen müssten und nicht mit den Mittelplazierten.

Wochenbericht bis einschl. 07.04.2019

Aktuelle Ergebnisse
Rück-Schippach II - DJK Damen II     8:2
DJK Herren I - TSV Stein I                  8:8
Hofstetten I - DJK Herren II                9:6
Mömlingen I - DJK Herren III              9:6
Freudenberg II - DJK Herren IV         8:5
DJK Herren V - Rück-Schippach III    8:3
Hofstetten II - DJK Jungen I               7:3
DJK Jungen I - Großostheim              3:7
DJK Jungen II - Großwallstadt            3:7

Herren I sensationell
Als klarer Außenseiter empfingen wir die Gäste vom TSV Stein, die in Bestbesetzung antraten, darunter die 2 besten Spieler der Liga (aus Weißrußland und Nordmazedonien) und einem der besten Spieler im mittleren Paarkreuz.
Das Spiel begann auch etwa so wie erwartet. Wir mischten in allen Doppeln gut mit, aber zweimal waren die Gäste letztendlich mit 3:1-Sätzen erfolgreich. Auch unser Einserdoppel Zang/Diel schien nach 1:2-Satzrückstand auf der Verliererstrasse zu sein, konnte dann aber wieder dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und noch 3:2 gewinnen. Gegen die beiden Stars der Liga war in den ersten Einzeln trotz guter Leistungen kein Kraut gewachsen, ebenso gegen den Spitzenspieler im mittleren Paarkreuz. Hier gelang Roland Diel aber schon ein Satzgewinn und die restlichen Sätze verlor er nur ganz knapp mit 2 Punkten Unterschied. So hatte der TSV Stein schon 5 Punkte eingefahren.
Das erste Ausrufezeichen im Einzel setzte Michael Niederalt. Er hatte bei seinem 3:0 seinen Gegner, der zwar mit forschen Angriffen etliche beeindruckende Punkte erzielte, jederzeit im Griff, denn Michael spielte einfach durchdachter und beständiger.  
Im 3.Paarkreuz erfüllten Jürgen Hoffmann und Michal Klimczak unsere Hoffnung auf weitere Zähler. Jürgen rang seinen Gegner mit unermüdlicher Abwehrarbeit schließlich mit 3:1 nieder und Michal trumpfte sogar dank seiner schnellen Topspins, gegen die sein Gegner nicht ankam, mit einem 3:0 auf. Es stand 4:5 - ein guter Zwischenstand für uns, aber jetzt waren ja wieder die 3 Asse der Gäste an der Reihe.
Doch dann entwickelte sich das unglaublichste Spiel dieser Saison. Robert Zang brachte den besten Akteur der Liga, den ungeschlagenen weißrussischen Topspieler, bereits gehörig in die Bredouille. Gegen Roberts in der ganzen Liga gefürchtete Noppentreib- und Abwehrbälle wusste dieser lange Zeit kein Mittel und musste alle Energie und Erfahrung aufbieten, um schließlich, nachdem er im 4.Satz einen 7:10-Rückstand in ein 12:10 drehte, doch mit 3:1 als Sieger von der Platte zu gehen. Parallel dazu traf Matthias Pieper auf die Nr.2 der Liga mit einer Bilanz von 17:1, seine Siegchance betrug laut Tischtennisrangliste verschwindend geringe 0,5%. Die Zuschauer rieben sich die Augen angesichts dessen, was sie da sahen. Es war kein Unterschied zwischen Matthias und dem nordmazedonischen Spitzenspieler zu sehen. Das Match wogte mit langen phantastischen Topspinduellen hin und her, aber Matthias gelang es oft, die Schlagspins seines Gegners zu parieren und ihn im Gegenzug mit ausgefeilter Platzierung in die Enge zu treiben. Auch in den Schlussphasen der Sätze zeigte Mattias keine Nerven und blieb seiner Linie treu. Mit lautem Jubel konnte er schließlich 3 Satzgewinne mit 12:10, 11:9 und 11:9 feiern und sein Gegner feuerte seinen Schläger wutentbrannt in die Bande - die wahrscheinlich größte Überraschung der Saison in der gesamten Liga. Statt 4:7 stand es jetzt nur 5:6.
Im mittleren Paarkreuz rechneten die Gäste natürlich mit dem nächsten Punkt, zu unüberwindbar schien die Aufgabe bei einer Gewinnerwartung von 7,6% für Michael Niederalt. Doch wieder staunten die Zuschauer. Michael verleitete seinen hochfavorisierten Gegner mit sehr variabler Spielgestaltung immer wieder zu Fehlern. Mit entschlossenen Topspins, durch schnittige Aufschläge vorbereitet, dazwischen gut platzierten Block- und Stoppbällen, dann mal mit Ballonabwehr aus dem tiefen Raum brachte er seinen Gegner aus dem Konzept. Als sich der Gästespieler nach einem eigenen Aufschlagfehler zum 6:10 über einen Triumphschrei aufregte, der Michael in der Anspannung entfuhr und für den er sich umgehend mehrfach entschuldigte, und dann auf einmal wie aufgedreht mit 4 Punkten in Folge zum 10:10 ausglich, drohte das Match zu kippen. Aber Michael hatte eiserne Nerven und holte den Satz mit 13:11. Auch im 3.Satz blieb Michael dran und hielt dagegen, der Druck auf den Steiner wurde so stark, dass er auch jetzt immer einem knappen Rückstand hinterherlief und Michael schließlich mit 11:9 triumphierte - die zweite Sensation dieses Tages und der Ausgleich zum 6:6.

Weiterlesen: Wochenbericht bis einschl. 07.04.2019

Wochenbericht bis einschl. 24.03.2019

Aktuelle Ergebnisse
DJK Damen II - Schneeberg II         8:4
DJK Herren II - Freudenberg I          9:2
DJK Herren V - Wörth III                  8:4
Kleinwallstadt - DJK Jungen I          6:4

Herren II
Gegen die Gäste aus Freudenberg wollten wir uns in der Rückrunde natürlich für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren. Gleich in den Doppeln stellten wir die Weichen auf Sieg. Sowohl Schnabel E./Ziegler als auch Stasik/Sickenberger glänzten mit einem klaren 3:0-Sieg. Aber auch die engen Paarungen konnten wir für uns entscheiden. Schnabel H./Hartig zogen den Kopf nach 1:2-Satzrückstand und 5:8 im 4.Satz noch aus der Schlinge, als Ralf zur rechten Zeit einige Schmetterbälle versenkte. Ebenso konnte Erich Schnabel nach 2:0-Satzführung und 2:2-Ausgleich Freudenbergs Nr.1 zum Ende des 5.Satzes in seinen entschlossenen Attacken genügend stören und mit 11:8 einen beachtenswerten Sieg einfahren. Genauso erfolgreich war Christian Ziegler, der in einem wechselvollen Match im entscheidenden 5.Satz voll konzentriert zur Sache ging, gleich einen 5-Punkte-Vorsprung herausarbeitete und diesen Abstand bis zum 11:6 hielt. Ralf Hartig hatte in einem Duell zweier voll auf Angriff spielenden Kontrahenten nach 1:1-Sätzen in Satz 3 mit 11:8 und in Satz 4 mit 11:7 die Nase vorn. Frank Stasik ließ sich in einem ansprechenden Spiel in allen Sätzen nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte, ebenso wie vorher schon Helmut Schnabel, deutlich mit 3:0. Damit führten wir schon mit 8:0. Das 9:0 gelang jedoch nicht, da sich Manfred Sickenbergers Gegner mit sehr überlegten und vorsichtigen, auf Sicherheit bedachten Angriffen schließlich mit 3:1-Sätzen durchsetzen konnte. Auch Helmut Schnabel fand im anschließenden Spitzenspiel retournierte die druckvollen Topspins von Freudenbergs Nr.1 oft zu hoch und nicht sicher genug und musste seinem Gegner zum verdienten Sieg gratulieren. Den fehlenden Zähler fuhr dann Erich Schnabel nach mißglücktem 1.Satz noch sicher dank seiner variablen und für den Gegner verwirrenden Spielweise mit 3:1 ein.
Mit diesem Sieg steht bei 2 noch ausstehenden Spielen, egal wie sie ausgehen, unser 3.Platz in der Endabrechnung bereits fest. Freudenberg dagegen kann die Abstiegsplätze nicht mehr verlassen.

Weiterlesen: Wochenbericht bis einschl. 24.03.2019

Wochenbericht bis einschl. 31.03.2019

Aktuelle Ergebnisse
DJK Damen I - Collenberg                6:8
DJK Herren I - Wü.-Heidingsfeld I     4:9
DJK Herren II - Bürgstadt III              9:2
Großheubach III - DJK Herren IV      0:8
DJK Herren V - Hofstetten III             8:2
DJK Jungen I - Rück-Schippach II    2:8
Freudenberg - DJK Jungen II            8:2

Herren I
Im Heimspiel gegen die jungen Draufgänger aus Würzburg-Heidingsfeld konnten wir unsere gewohnte Doppelstärke nicht zur Geltung bringen, zu stark legten die Gäste los und entschieden alle 3 Doppel für sich. Die besten Chancen hatten noch Hoffmann/Klimczak - sie führten mit 2:1-Sätzen und im 4.Satz mit 8:6, mussten sich den Sieg aber noch entreißen lassen.
Im ersten Einzel gelang es Robert Zang wieder einmal, den gegnerischen Angriffselan mit seinen verwirrenden Noppenreturns zu stören und konnte so den 1:2-Satzrückstand mit 11:3 im vierten und 11:6 im 5.Satz noch wettmachen. Heidingsfeld erhöhte jedoch mit seiner Nr.1 postwendend auf 4:1. Doch dann keimte Hoffnung für uns auf. Denn Michael Niederalt punktete mit dem klarsten Sieg des Abends, er hatte seinen Gegner in jeder Phase mit 11:6, 11:5 und 11:7 im Griff. Roland Diel bot seinem favorisierten Kontrahenten hervorragend Paroli und schaffte es nach 2:2-Sätzen in den Entscheidungssatz. Hier nahm er nochmal alle Kraft und Konzentration zusammen und behielt tatsächlich mit 11:6 die Oberhand. Im 3.Paarkreuz erhöhten die Gäste auf 5:3, aber Michal Klimczak verkürzte bei seinem 3:1-Sieg mit seinen spinnigen und druckvollen Vorhandangriffen auf 4:5.
Die Aufholjagd war damit jedoch beendet, denn Heidingsfeld übernahm jetzt wieder mit seinem starken Spitzenpaarkreuz das Kommando. Gegen die oft unwiderstehlichen Angriffe, nach denen manchmal ein bewunderndes Raunen durch die Zuschauer ging,  fanden wir kein Mittel. Im mittleren Paarkreuz wehrten wir uns zwar nochmal nach Kräften, aber im Verlauf der Paarungen setzten sich die Gästespieler zunehmend durch. Roland Diel hatte sogar nach 2:1-Sätzen und 8:4-Führung im 4.Satz den Sieg vor Augen, doch dann ließen Kraft und Konzentration etwas nach, was sein junger Gegner zur Wende ausnutzte.

Weiterlesen: Wochenbericht bis einschl. 31.03.2019

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